Grafik: Presse Antidiskriminierungsgesetz -Verbände fordern Sachlichkeit

KASSEL. Der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab e.V.) und der VdK Ortsverband Niederzwehren fordern den Haus- und Grundstückseigentümerverband und andere Kritiker dazu auf, in Sachen Antidiskriminierungsgesetz von der "Polemik und Angstmache" wieder zur Sachlichkeit in der; Diskussion zurückzukehren. Das Gesetz stelle eine wichtige Initiative zur Gleichstellung behinderter und anderer benachteiligter Menschen dar und keineswegs den Untergang des Abendlandes oder jeglicher Vertragsfreiheit, erklären Dr. Gisela Hermes vom fab e.V. und Heinz-Peter Junge vom VdK. "Es ist unglaublich, welche Plattheiten und Halbwahrheiten im Zusammenhang mit dem Antidiskriminierungsgesetz verbreitet werden. "Das ist ein Schlag ins Gesicht der vielen Menschen, die von Benachteiligungen betroffen sind und sich bisher nicht dagegen wehren konnten", sagt Junge. Hermes empfiehlt Wolfram Kieselbach (Haust und Grund) sowie anderen. Pauschalkritikern des Gesetzes, sich einmal die Mühe zu machen, das Gesetz richtig zu lesen.

"Wir hoffen, dass die Diskussion um das Antidiskriminierungsgesetz endlich von der Angst- und Panikmache zur intensiven inhaltlichen Auseinandersetzung kommt. Daher fordern wir die Kritiker zu einer Diskussion heraus", so die Vertreter der Behindertenorganisationen. (USE) fab e.V., Kölnische Straße 99, 34119 Kassel
18.02.05 HNA