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Rechter Gegenwind behindert Teilhabe – Ein Rückblick

Unser Praktikant Carol-David über unsere Veranstaltung über die Behindertenpolitik von rechts:

„Am 09.02.26 war ich im freiRAUM bei der Veranstaltung „Rechter Gegenwind behindert Teilhabe“ und wer pünktlich um 19 Uhr kam, war schon fast zu spät, denn der Raum war voll. Ungefähr 60 Personen kamen, um der Referentin Mandy Müller zuzuhören, die auf Grundlage ihrer Bachelor-Arbeit dargestellt hat, was behinderte Menschen unter einer AfD-Regierung zu erwarten hätten.

Das Ergebnis, das auf der theoretischen Grundlage von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aufbaut, ist eindeutig: Die AfD ist eine Gefahr für die Teilhabe Behinderter. Inklusion sei, laut AfD, eine zu teure Angelegenheit und würden Menschen ohne Behinderung in ihrer Leistung hemmen. Die AfD-Politik würde für behinderte Menschen mehr Ausgrenzung durch Förderschulen, Werkstätten und einem verstärkten Rückzug ins Private bedeuten. Hauptsache raus aus unserer vermeintlich „gesunden“ Gesellschaft.

So einschüchternd das vor aktuellen Wahlprognosen erscheint, hat die anschließende Diskussion doch Hoffnung gemacht. Es ist noch nicht zu spät! Unsere Möglichkeiten sind da: Protest, politische Bildung und Wählen! Gemeinsam mit anderen behinderten Menschen und gemeinsam mit ebenfalls bedrohten Gruppen: Frauen*, LGBTQIA+, PoC, religiöse Gemeinschaften, Gewerkschaften und generell allen, die die AfD nicht mag.

Also wehrt euch!“

Mandy Müller

Mandy Müller, Referentin des Vortrag „Rechter Gegenwind behindert Teilhabe“

Dr. Gisela Hermes

Dr. Gisela Hermes – Moderation

Claudia Buntzel

Claudia Buntzel – Aktivistin in der Initiative „Krüppel gegen rechts“

Der Bericht ist auch in Kobinet zu finden.