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Mandy Müller

Veranstaltungsbericht: Rechter Gegenwind behindert Teilhabe

Bei Mainz bleibt Mainz gab es klare Bekenntnisse gegen den rechten Gegenwind und bei vielen Karnevalsveranstaltungen wird in diesen Tagen für Vielfalt und Toleranz geworben. Aber auch bei Veranstaltungen behinderter Menschen werden die Gefahren, die u.a. von der AfD und dem Rechtsruck, der derzeit um sich greift klar benannt. So auch bei der Veranstaltung „Rechter Gegenwind behindert Teilhabe“, die der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) vor kurzem in Zusammenarbeit mit der Regeionalgruppe Kassel von Krüppel gegen Rechts und dem Projekt Aktiv Teilhabe gestalten durchgeführt hat. Auf Facebook hat der Verein einen entsprechenden Bericht über die Veranstaltung vom 9. Februar 2026 veröffentlicht, den die kobinet-nachrichten im Folgenden dokumentieren:

„Rechter Gegenwind behindert Teilhabe“ – Ein Rückblick

Bericht des Praktikanten des fab Carol-David über die Veranstaltung über die Behindertenpolitik von rechts:

Am 09.02.26 war ich im freiRAUM bei der Veranstaltung „Rechter Gegenwind behindert Teilhabe“ und wer pünktlich um 19 Uhr kam, war schon fast zu spät, denn der Raum war voll. Ungefähr 60 Personen kamen, um der Referentin Mandy Müller zuzuhören, die auf Grundlage ihrer Bachelor-Arbeit dargestellt hat, was behinderte Menschen unter einer AfD-Regierung zu erwarten hätten.

Das Ergebnis, das auf der theoretischen Grundlage von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aufbaut, ist eindeutig: Die AfD ist eine Gefahr für die Teilhabe Behinderter. Inklusion sei, laut AfD, eine zu teure Angelegenheit und würde Menschen ohne Behinderung in ihrer Leistung hemmen. Die AfD-Politik würde für behinderte Menschen mehr Ausgrenzung durch Förderschulen, Werkstätten und einem verstärkten Rückzug ins Private bedeuten. Hauptsache raus aus unserer vermeintlich „gesunden“ Gesellschaft.

So einschüchternd das vor aktuellen Wahlprognosen erscheint, hat die anschließende Diskussion doch Hoffnung gemacht. Es ist noch nicht zu spät! Unsere Möglichkeiten sind da: Protest, politische Bildung und Wählen! Gemeinsam mit anderen behinderten Menschen und gemeinsam mit ebenfalls bedrohten Gruppen: Frauen*, LGBTQIA+, PoC, religiöse Gemeinschaften, Gewerkschaften und generell allen, die die AfD nicht mag.

Link zum Facebook-Post des fab Kassel
Link zur bundesweiten Initiative Krüppel gegen Rechts

Quelle: kobinet-nachrichten 16.02.26,
kobinet-nachrichten.org/…veranstaltungsbericht-rechter-gegenwind….